“la vida es sueño”

Es gibt überall kein Dauerndes, weder außer mir, noch in mir, sondern nur einen unaufhörlichen Wechsel. Ich weiß überall von keinem Sein, und auch nicht von meinem eigenen. Es ist kein Sein. – Ich selbst weiß überhaupt nicht, und bin nicht. ´Bilder´ sind: sie sind das einzige, was da ist, und sie wissen von sich, nach Weise der Bilder: Bilder, die vorüberschweben, ohne daß etwas sei, dem sie vorüberschweben; die durch Bilder von den Bildern zusammenhängen, Bilder, ohne etwas in ihnen Abgebildetes, ohne Bedeutung und Zweck. Ich selbst bin eines dieser Bilder; ja, ich bin selbst dies nicht, sondern nur ein verworrenes Bild von den Bildern. – Alle Realität verwandelt sich in einen wunderbaren Traum, ohne ein Leben, von welchem geträumt wird, und ohne einen Geist, dem da träumt. (FICHTE, Die Bestimmung des Menschen)

[Em parte alguma há algo permanente, nem fora nem dentro de mim, mas apenas uma mudança ininterrupta. Em parte alguma sei de algum ser, nem mesmo do meu próprio. Não há ser algum. — Eu mesmo absolutamente não sei, e não sou. Figuras são: elas são a única coisa que existe, e sabem de si ao modo das figuras: figuras que passam, sem que haja algo para o qual elas passem; que se explicam por meio de figuras das figuras, figuras sem algo afigurado nelas, sem sentido e fim. Eu mesmo sou uma dessas figuras; sim, eu mesmo não sou isso, mas apenas uma figura confusa das figuras. — Toda realidade se transforma em um sonho maravilhoso, sem uma vida de que se sonhe, e sem um espírito que nela sonhe. (FICHTE, A destinação do homem)]